Montag, Mai 22, 2006

Tribute 2 the King

towelday.kojv.net hat eine Aktion zum 25.Mai gestartet, die an diesem Tag weltweit dem genialen Douglas Noel Adams Tribut zollt!

Das besondere an dem Projekt ist: man braucht ein Handtuch! Wieso? Muss man wissen!

Alles weitere für Engländer und andere auf der Seite und im dazugehörigen Forum...

Einiges mehr und einiges weniger!

Guten Morgen, heute Abend.

Soeben erfuhr ich von einem doch sehr verblüffenden Gedicht. Genauer gesagt sogar von 2 erstaunlichen GedichtEN, also Plural.

Beginnen wir mit dem E/ersten*:

"Gedicht in Bi-Sprache" ist ein zweistrophiger Vierverser vom recht bekannten JOACHIM RINGELNATZ.
Nicht, dass die Vertreter der neunmalklugen Oberschicht, da draußen in der großen Weißen Weiten Welt (WWW) über die Promenaden eben dieser flanieren und sich getrost einbilden könnten, ihnen sei es vergönnt, die Wahrheit gepachtet zu haben! Ach wo!
Vielmehr begehrt gerade RINGELNATZs Gedicht gegen diesen hypothetischen Zustand auf und hält ein Plädoyer für die Einfach- und Versönlichkeit in der WWW.
Dies wird durch eine fast schon proletarisch anmutende Sprache erreicht, die vor allem in heutigen Tagen Ausdruck fehlender Orientierungslosigkeit unter deutschen Jugendlichen ist.
Auch das verstärkte politische Engagement und die Mentalität der uneingeschränkten Solidarität mit Menschen all around the WWW wird durch die ausdrucksstarke Ausdrucksweise RINGELNATZs pointiert und persifliert.

Alles in allem ein gelungenes Werk eines Künstlers, der zukünftig sicher noch von sich reden machen wird!



Kommen wir zum 2. literarischen Erguss (verbleiben wir einen Moment in der simplen Sprache des hochgeschätzten Herrn R.).

"An der Mosel oder auch An den Mond" (AdMoaAdM) ist ein Werk eines unbekannten Künstlers, der dies (hoffentlich) bald nicht mehr sein wird.
Schon dieses "oder" gibt Grund aufzuhorchen! Erinnert nicht der zweite Titel an das gleichnamige Gedicht Goethes? Eine Verblüffende Ähnlichkeit ist nicht grundsätzlich, wohl aber bezüglich des Titels zu entdecken.
Um es ganz klar zu sagen: AdMoaAdM hat nichts, aber auch rein gar nichts mit dem Assoziationen weckenden Schriftsatz Goethes zu tun! Der Autor, den ich gut kenne, versicherte mir, sämtliche Ähnlichkeiten entsprängen lediglich dem kranken Hirn des Lesers und sie seien völlig unbeabsichtigt (also die Ähnlichkeiten, nicht die Leser!)
Zum Inhalt nun. Wozu das Werk erstmalig und exklusiv (Anm. d. Verf.:Kopie und Verwendung auch nur in Teilen bedarf voriger Genehmigung bei mir) digital niedergeschrieben werden muss:

An der Mosel oder auch An den Mond

Kreischen 7 Raben
um den Mandelbaum,
Haben nichts zu sagen
doch es stört sie kaum.

Kommt ein Jünglein,
frisch und munter,
stellt sich an den Baum,
holt sich einen runter.

Viele Äpfel sind schon reif.
Nicht nur meiner,
doch auch seiner,
hat noch Zeit.

AdMoaAdM zeigt eine variierende Dynamik, die an das Zusammenhangslose Gehabe der Dadaisten um 1900 erinnert.
Das Thema scheint nahezu willkürlich gewählt und lässt nur einen Hauch durchgehender Stringenz. Die Analogien zu vielen welthistorischen Werken wie z.B. sind unverkennbar und lassen vermuten, dass Zusammenhang dem Leser überlassen bleiben soll.
Unendlich facettenreich stellt sich AdMoaAdM dar, wie ein junger Vogel, der mit seinem Balzgehabe die fetten Würmer tief in die Erde verschreckt.
Fehlt nur noch gelber Wind, der die Felder pflügt und den Bauern ihre Töchter schwängert*².



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*Wer mir sagen kann wie's geschrieben wird, der soll es tun!
*² Zu finden hier: kcilc em! Zwar handelt es sich eher um einen japanischen Tiergott, der am Schwängern ist, aber naja...dies ist ein zu vernachlässigender Faktor der Geschichte. Sehr gutes Buch!

Sonntag, Mai 21, 2006

GFX

Wer Zeit hat, verschwendet sie sofort...ich bin da anscheinend nicht anders.





and no.2




PS. copyright (c) liegt bei Michael R.

lafraise

Lafraise.com, éditeur de bien jolis T-shirts.